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Günther Doleschel: "In Rokycany muss für unsere Teams der Gruppensieg das Ziel sein"

18. Februar 2019 - 22:52
Einzelweltpokal in Prerov, Länderspiele in Tschechien und gegen Serbien, die Internationalen Wochen von Rocycany mit U14-Einzelweltpokal, U18-Weltmeisterschaften und der Team-WM zum Abschluss bilden die Highlights im WM-Jahr 2019. Nach den ersten Wettkämpfen in Prerov sprach dkbc.de mit dem Cheftreiner der deutschen Nationalmannschaft, Günther Doleschel, über das Abschneiden und die weiteren Vorhaben und Aussichten.

Günther Doleschel, der Einzelweltpokal in Prerov bildete den Auftakt ins WM-Jahr 2019. Mit welchem Fazit bist du mit deinem Trainerteam aus Tschechien zurückgekehrt?


Günther Doleschel: Wenn man es an Erfolgen oder Medaillen allein messen würde, müsste man schon sagen, man ist enttäuscht. Wenn man mit sechs Sportlern zu solch einem Event fährt, erwartet man, dass man mit etwas in der Tasche, sprich einer Medaille oder mehr, wieder nach Hause kommt. Betrachten wir es aber im Einzelnen: Wir haben dort gezeigt, dass wir dran sind, aber zur Spitze in einem Wettbewerb, wohin die Nationen ihre Besten senden, gehören wir noch nicht. War deshalb vielleicht die Personalauswahl falsch? Nein, denn es starten die deutschen Einzelmeister des Vorjahres. Und bei den nationalen Titelkämpfen kann oft der eine oder andere Nationalspieler aufgrund des Zeitplans nicht teilnehmen und so kommt es in steter Regelmäßigkeit vor, dass wir Aktive dabei haben, die beim Einzelweltpokal ihr Debüt auf internationaler Ebene geben, so wie es dieses Jahr mit Christina Klein, Dejan Lotina und Florian Fritzmann gleich ein Trio war.

Christina Klein hat mit den besseren Gesamtkegeln gegen die Slowenin Masa Miklavec mit 1:3 verloren. Das kann passieren, das ist kein Beinbruch, sie hat mit 563 auch das gespielt, wozu sie derzeit in der Lage ist. Ähnlich war es bei Dejan Lotina, der mit 601 Kegeln gegen den Slowaken Marcel Ivancic ausgeschieden ist, das war vom Ergebnis her nicht schlecht. Daniel Barth hingegen hat natürlich schon mehr Erfahrung, aber mit sich gehadert und ist auch etwas nervös aufgetreten. Das Ergebnis war am Ende nicht ausreichend, um den späteren Sieger Bojan Klicaric aus Serbien in Bedrängnis zu bringen.

Bei den Frauen und Männern begann der Wettkampf mit Siegen in der 1. Runde erfolgversprechend. Alina Dollheimer und Thomas Schneider sind heiße Kandidaten für die Team-WM 2019 in Rokycany, Wie beurteilst du das Abschneiden unseres Trios?

Günther Doleschel: Der erste Auftritt von Alina Dollheimer mit 615 Kegeln war eine schöne Sache. Auch gegen Brigitte Strelec hätte sie im Viertelfinale durchaus eine Chance gehabt, doch sie war an der Schulter verletzt und konnte nicht mehr handicapfrei spielen. Einen Zusatzplatz hatte Tom Schneider inne. Ich denke, er war dafür der richtige Sportler. Tom hat einen sehr guten Auftritt gegen den Esten Kristjan Tamlak gehabt und 4:0 mit einem sehr schönen Ergebnis von 652 Kegeln gewonnen. Er traf dann auf Erik Kuna, der, denke ich mal, die beste Entwicklung in der Slowakei genommen hat. Sehr unglücklich war natürlich, dass Tom nach seinem ersten Spiel gleich auf der Bahn bleiben musste. Es ist natürlich auch schwierig für so einen erfahrenen Spieler, über zwei Stunden hinweg die Konzentration und auch die Leistung hochzuhalten. Und so ging es halt knapp verloren. Damit muss man auch mal leben. Ich glaube, Tom kann das auch richtig einschätzen. Ein Neuling war wie gesagt auch Florian Fritzmann mit seinem ersten internationalen Auftritt für Deutschland. Natürlich hat er schon viele internationale Erfahrungen in der Champions League mit seinem Heimatverein gesammelt. Flo hat gegen den Österreicher Philipp Vsetacka klar gewonnen und zielstrebig auf diesen Sieg hingearbeitet. Gegen Igor Kovacic hat er bei am Ende 2:2-Sätzen dann aber doch in bestimmten Situationen den einen oder anderen Fehlwurf gemacht, und so hat es letztlich nicht gereicht.

Wie gesagt, keine Medaille ist enttäuschend, trotzdem haben sich unsere Sportler dort gut verkauft und vor allem im Erwachsenenbereich sind wir am Ende immer nur knapp gescheitert.

Für die U23 war das bereits der Saisonhöhepunkt auf dem langen Weg nach Polen 2020. Dejan Lotina und Daniel Barth gehören zum Nationalkader. Wie werdet ihr die Entwicklung der Karlstädterin Christina Klein verfolgen?

Günther Doleschel: Ich werde mich mit der verantwortlichen Trainerin Daniela Kicker  besprechen, was ich aus diesem Auftritt herausgelesen habe. Im Endeffekt ist sie es, die den Kader zusammenstellt. Ich denke schon, dass Christina die Chance bekommen wird, bei einem Lehrgang mit dabei zu sein und sich dort zu messen. Die fehlende internationale Härte ist natürlich nicht aufzuholen, da haben wir sehr viele, die schon aus dem Jugendbereich herauskommen. Aber Christina Klein ist eine gute Sportlerin, deren Entwicklung nach einem ordentlichen Auftritt natürlich verfolgt wird.

Die U14 und die U18 waren beim Einzelweltpokal nicht am Start, in Rokycany aber schon. Wie ist der Stand der Dinge beim deutschen Nachwuchs und was ist in der weiteren Vorbereitung vorgesehen?

Die U14 ist schön länger ein Problem. Wir haben immerhin zuletzt drei Sportler – ein Mädchen aus Südbaden, zwei Jungen aus Bayern zum Stützpunkttraining eingeladen und beobachtet. Ich will noch keine Namen nennen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt. Der U14-Bereich ist aber auch sehr schwierig, weil die Leistungsschwankungen natürlich sehr groß sind.

Bei der U18 sind wir zunächst dabei bis zum Wochenende, den Kader von jeweils acht Sportlern auf sechs zu reduzieren damit in der Vorbereitungsphase die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden kann. Einige werden sich in den Stützpunkten noch bewähren, sodass wir zu den Länderspielen, die allerdings noch nicht in trockenen Tüchern sind, den endgültigen Kader von je fünf Sportlern zusammenhaben. Klar aber ist, dass wir die Länderspiele mit fünf Spielern aus der U18 und einem aus der U14 bestreiten wollen. Ich habe sehr gute Sportler und Ergebnisse gesehen. Was das Länderspiel betrifft, war es gemeinsam mit den Erwachsenen gegen Tschechien geplant, was aber von der eigenen Seite zu Ostern nicht in die Terminplanung passte. Von der Slowakei, Österreich und Italien haben wir Absagen erhalten da in diesen Ländern  andere Zeiten in der nationalen Saison festgelegt sind. Für uns ist der Termin 13. April im Plan. Jetzt haben wir noch Polen im Blick, eine Antwort steht aber noch aus.

Länderspiele führen die Männer und Frauen gegen Tschechien und Serbien. Nicht alle Medaillengewinner von 2017 werden dabei sein. Auf wen können wir uns bei den Spielen in Tschechien zu Ostern und gegen Serbien freuen, wer wird fehlen?

Ich möchte mal mit den Frauen beginnen. Corinna Kastner ist aus sportlicher Sicht natürlich ein großer Verlust. Wenn aber ein Sportler von sich aus sagt, es macht keinen Sinn mehr, dann muss man es auch so akzeptieren. Wir versuchen nun diese Lücke möglichst erfolgreich zu schließen. Daniela Kicker ist zur Zeit von vielen Verletzungen geplagt, da muss man ein dickes Fragezeichen machen, ob sie es bis zur WM noch hinbekommt. Aber es gibt sehr viele gute Sportlerinnen in Deutschland. Saskia Seitz, Sina Beißer, Sissi Schneider und Alina Dollheimer – das sind alles bewährte Kräfte, die auch zum Goldteam von Dettenheim gehörten. Wir haben auch Anna Müller schon einige Male mit dabeigehabt. Sie spielt eine sehr starke Saison und hat sich im Kader gut gezeigt. Auch Kathrin Lutz gehört zu denen, die um einen Platz kämpfen. Celine Zenker kommt aus dem Juniorenbereich, auch Sandra Sellner aus Liedolsheim ist nicht zu vergessen. Wer am Ende in Rokycany auf der Bahn steht – auch andere Namen sind noch im Spiel – das ist endgültig noch nicht entschieden.

Bei den Männern drängen sind einige Sportler einfach aufgrund ihrer Leistungen und ihres Auftretens auf. Wenn ich da Jürgen Pointinger, Manuel Weiß, Mathias Dirnberger, Timo Hoffmann, Thomas Schneider und Mathias Weber aufzähle, ist das schon ein sehr großer Kern. Im Januar war Christian Wilke beim Lehrgang auf dem Rabenberg dabei. Er hat sich sportlich sehr gut entwickelt und auch Ambitionen, sich durchzusetzen. Bei einigen anderen ist es etwas ungewiss, ob sie noch zum Zug kommen können. Ich nenne da mal nur Axel Schondelmaier, der in Unterharmersbach maximal eine durchwachsene Saison spielt. Aber Axel ist ein sehr erfahrener Spieler, der sich auf solche Events gut vorbereiten kann. Ich will auch nicht final einen Haken hinter Florian Fritzmann machen. Timo Hoffmann hat zum Beispiel mit ihm beim Einzelweltpokal noch einmal gesprochen. Dann steht da auch noch Daniel Schmid, der in Dettenheim dabei war und dessen sportliche Entwicklung – vielleicht auch im Zuge seines Wechsels – in dieser Saison noch nicht so positiv war. Ich möchte mir auch noch einen Dominik Kunze anschauen. So steht zwar ein großer Kern, aber wenn etwas passiert, können wir immer noch auf den einen oder anderen Spieler zurückgreifen.

Die Spiele gegen Serbien finden im hessischen Rothenbergen statt? Warum habt ihr euch für diesen Gastgeber entschieden? Günther Doleschel: Rothenbergen hat sich schon vor einigen Jahren für ein Länderspiel beworben, kam dann aber nie zum Zug, weil es Mitbewerber gab, die größere Bahnanlagen hatten. Wir haben uns aber gesagt, wir müssen auch auf diese Vereine zugehen und die Nationalmannschaften ihnen zur Verfügung stehen. Rothenbergen hat dazu eine besondere Verbindung zu Serbien dank eines Mitspielers, der von dort stammt und immer wieder angefragt hat.

Milos Ponjavic verstärkt das deutsche Team als Technischer Berater. Wie wichtig ist das Input eines Weltmeistermachers und wie kommt es schon zum Ausdruck?
Günther Doleschel: Milos Ponjavic war in Prerov mit dabei. Ich denke, wenn man auf so eine Kapazität zurückgreifen kann, dann muss man das auch nutzen. Auf dem Rabenberg haben wir im Januar mit einigen Trainern und Milos das Gespräch gesucht und die einhellige Meinung war: Jawohl, er hilft uns weiter. Man hat das aber auch schon zuvor gesehen. So hatten wir eine sehr erfolgreiche Einzel-WM, in deren Vorfeld er mitgewirkt hat. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir im sportlichen Bereich die wenigen Möglichkeiten, die uns offenstehen, durch seine Beratung nutzen. Natürlich haben wir im Gespräch mit ihm festgestellt, dass wir die Bedingungen, die er in Serbien aber auch in der Slowakei hatte, nicht schaffen können, weil unsere Nationalsportler beruflich und familiär eingebunden sind und die Freiräume, die beispielsweise in Serbien geboten wurden, von uns nicht geleistet werden können. Das hat er natürlich auch verstanden und versucht trotzdem, ein Optimum bei den Lehrgängen und natürlich auch Länderspielen zu erreichen. Außerdem hat er sehr viel Erfahrung, was die Einschätzung der einzelnen Bahnen betrifft. Man könnte schon sagen, er hat diese Sache studiert und geht vielleicht ein bisschen anders heran, weil er einfach auf diese hohe Erfahrung zurückgreifen kann. Er hat dazu sehr viel Gespür für den Einzelnen und auf diesem Weg schon einige Dinge bei uns in Angriff genommen, die zunächst sehr schwer lösbar erschienen. Aber er hat die Art, ein klares Wort zu reden, sodass der Sportler sehr schnell versteht, worauf es ankommt, um weiter dabei zu sein und nach vorn zu kommen.

Mit Oliver Scholler ist ein ehemaliger Nationalspieler - und Co-Trainer nun als U23-Nationaltrainer verantwortlich. Wie bewertest du seine Entwicklung?

Günther Doleschel: Ich bin sehr froh, dass Oliver Scholler zugesagt hat, die U23 männlich zu übernehmen. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, da wir in diesem Bereich aus einer Weltmeisterschaft kommen, in der die U23 männlich nicht sehr erfolgreich war, obwohl wir eine sehr gute Mannschaft gestellt haben. Den Kader für die WM 2020 in Polen vorzubereiten ist ein großes Ziel, aber Olli kniet sich rein. Wir haben auch sehr viel beim Einzelweltpokal miteinander gesprochen. Mit Manuel Hopfe hat er sich jemanden an die Seite geholt, der als Kegler in Wernburg sehr erfolgreich ist und eine entsprechende Trainerausbildung hat. Ich denke, das harmoniert sehr gut, da bin ich guter Dinge für nächstes Jahr.

In der Bundesliga ist der Kampf um die Meisterschaft in diesem Jahr offener als in vielen Jahren zuvor. Wie stark schätzt du die Bundesliga im internationalen Vergleich ein? Welche Vereine haben dich in diesem Jahr am meisten überrascht?

Günther Doleschel: Die Überraschung bei den Männern ist schon, dass sich Staffelstein so lange so gut hält und alles daran setzt, um um die Meisterschaft mitzuspielen. Das merkt man deutlich, die Ergebnisse, die sie spielen sind hervorragend. Sie haben sich natürlich auch Sportler mit ins Boot geholt, die auf sehr viel Erfahrung zurückgreifen können. Und es ist schön, dass solche Mannschaften mit in der Liga sind und das eine oder andere Spiel dann doch wieder richtig an Spannung gewinnt. International ist es so, und da kann man die Champions League anschauen oder den Weltpokal, wir sind auf jeden Fall mit dabei. Nach wie vor halte ich die Mannschaften aus Ungarn, der Slowakei und Serbien, und auch Kroatien für ganz starke Gegner. Sie werden uns bei solchen Mannschaftsveranstaltungen immer wieder Paroli bieten. Da ist ein Sieg beileibe kein Selbstläufer. Im nächsten Sportjahr wird sich die Situation durch die bereits bekanntgewordenen Spielertransfers nochmal verschärfen.

Und bezogen auf Mannschaften, was erwartest du vom österreichischen Nationalteam, beide Vertretungen sind unsere Vorrundengegner bei der WM? Günther Doleschel: Ich schätze die Österreicher sehr stark ein, dennoch muss bei beiden deutschen Nationalmannschaften in Rokycany das Ziel der Gruppensieg sein. Bei den Frauen wären dann mögliche Gegner Ungarn oder Slowenien. Genauso sehe ich das bei den Männern, wo es um Serbien oder Tschechien geht. Es wird nicht das Ziel sein, in der K.-o.-Phase das erste Spiel gegen den Weltmeister bestreiten zu müssen.
Du hattest den Fokus bei der Bundesliga auf die Männer gelegt, bei den Frauen sieht es nicht wesentlich anders aus...
Günther Doleschel:
Man weiß natürlich, dass Pöllwitz sehr starke Heimbahnen hat und über Spieler verfügt, die dort Riesenergebnisse spielen. Aber das ist ja nicht alles. Sie kegeln auswärts auch sehr ansehnlich und haben Spiele gewonnen, bei denen sie auch mich überrascht haben. Da sind auch Sportlerinnen, die den Schritt in den Nationalkader schaffen können, wenn ich nur an Pia Köhler denke, die schon im Juniorenbereich in der Auswahl mitgewirkt hat oder auch Sarah Conrad (damals noch unter dem Mädchennamen Dressler - die Red.). Das sind alles Spielerinnen, die wir beobachten werden und deren Entwicklung sehr erfreulich ist. Da werden wir schauen, wo das hinführt, und wie man dann diese Sportlerinnen bei bleibender Leistung in den nächsten Jahren mit einbaut.

Das Interview führte Michael Hohlfeld


Pokal-Auslosung: Alle Frauen-Erstligisten auswärts / Männer-Hammerspiel in Zerbst

15. Februar 2019 - 12:00
Während der Präsidiumssitzung des DKBC am Freitag (15.02.19) wurden die DKBC-Pokal-Viertelfinalpartien ausgelost. Losfee war DKBC-Präsident Jürgen Franke, der allen Frauen-Erstligisten Auswärtsspiele bescherte und so den gastgebenden Underdogs zu großen "Spielen des Jahres" verhalf. Größte Chancen eines Kleinen, das Final Four in Südbaden zu erreichen, werden dem SKC Unterharmersbach eingeräumt, der den Zweitligisten SKC Eggolsheim empfängt. Spieltermin ist der 24. März 2019. Spielplan Frauen DKBC-Pokal

Bei den Männern findet am Samstag (16.02.19) das letzte Achtelfinalspiel zwischen Victoria Bamberg und dem SKK Raindorf statt. Und für dessen Sieger hatte die Losfee auch gleich noch ein richtiges Hammerlos parat. Der Samstag-Sieger muss zum Titelverteiger Rot-Weiß nach Zerbst. Damit erreicht ein Erstligist auf jeden Fall das Final Four, so wie es in der Partie zwischen Rot-Weiß Hirschau und Grün-Weiß Mehltheuer auch ein Zweitligist werden wird. Reizvoll sind die beiden Duelle zwischen den Ligen, in denen Zweitligist TSG Kaiserslautern Heimvorteil gegen den KC Schwabsberg genießt und der abstiegsbedrohte Erstligist TSV Zwickau den Aufstiegsanwärter SKC Unterharmersbach erwartet. Spieltermin ist der 23. März 2019.

Spielplan Männer DKBC-Pokal

10. Benefizkegeln in Dresden am 27. April 2019

13. Februar 2019 - 10:34
Seit zehn Jahren organisiert die Kegelfreunde Dreden e.V. ein Turnier der besonderen Art, um bedürftigen Kindern und Jugendlichen finanziell zu helfen. Mit dem Spendenerlös werden Projekte verwirklicht, die bedürftigen Kindern aus Dresden und Umgebung zu Gute kommen und ihre Lebenssituationen besser ertragen lassen.

Unter dem Motto „KEGELN - KANN – HELFEN“ findet 2019 das nunmehr 10. Benefizkegelturnier in Dresden statt. Über einhundert Kegler und Kegelbegeisterte mit ihren Familien kegeln an diesem Tag für einen guten Zweck. Austragungsstätte ist unsere Vereinskegelbahn, angeschlossen an die Sports-Bar Sombrero, im DREI-KAISER-HOF in Dresden.

Das 10. Benefizkegelturnier soll am Samstag, dem 27.04.2019, auf unserer Vereinskegelbahn stattfinden.

Aus mehreren Vorschlägen wurden folgende Projekte zur Unterstützung ausgewählt:
eine Delphintherapie für die kleine KIM und
die Renovierung und Umbau eines Aufenthaltsraumes im Kinder und Jugendzentrum TANNE Dresden/Gorbitz.
 
Weitere Informationen
benefizkegeln.de
facebook.com/benefizkegeln

Passend zum Jubiläums sorgt das Programm mit vielen besonderen kulturellen Höhepunkten wie Showtanz, Tombola, Galgenkegeln, Kinderanimation mit Hüpfburg, musikalischer Unterhaltung durch den DJ -der Hitgigant-, gemeinsamen Kaffeeklatsch mit selbstgebackenem Kuchen vom Kuchenbuffet bis hin zum Tanzvergnügen “nach der Show“ mit Livemusik für viel Unterhaltung. Wir möchten mit allen Kegelfreunden und deren Familien diesen Tag würdig begehen und das alles für einen guten Zweck.

Einzelweltpokal in Prerov – 2. Tag: Dreimal Viertelfinale, aber keine Medaille

9. Februar 2019 - 18:27
Beim Einzelweltpokal am Wochenende in Prerov gingen die deutschen Vertreter leer aus. Licht und Schatten wechselten sich ab, wobei der Nachwuchs mehr offene Fragen hinterließ. Insgesamt konnten die Damen und Herren sich über dreimal Viertelfinale freuen, als es aber um die Wurst ging, mussten alle drei die an diesem Tag höhere Klasse der Kontrahenten neidlos anerkennen. Das U23-Trio war am Freitag komplett bereits in der 1. Runde ausgeschieden.

Blog vom Einzelweltpokal

Am Samstag starteten die deutschen Aktiven gut in den Wettbewerb. Alina Dollheimer hielt die Österreicherin Nicole Plamenig mit 3:1 nieder und gefiel mit guten 615 Kegeln. Florian Fritzmann konnte sich in einerm "Bundesligaduell" gegen Philip Vsetacka mit 3:1 durchsetzen und meisterte bei insgesamt 635 Kegeln auch eine schwierige Situation zu Beginn des viertes Satzes, als der für Zerbst spielende Österreicher ihm bis auf einen Kegel auf den Pelz rückte souverän. Thomas Schneider schließlich wurde gegen den Esten Kristjan Tamlak seiner Favoritenrolle gerecht und sendete mit 652 Kegeln auch ein Zeichen an die Konkurrenz aus. Im Viertelfinale allerdings waren alle drei vor dem letzten Satz mit jeweils 1:2 und mehr als 20 Kegeln zu sehr in Rückstand geraten, um noch einen Finalplatz für den Samstag zu ergattern. Thomas Schneider hatte keine Verschaufpause und traf auf einen glänzend aufgelegten Erik Kuna, mit dem er aber bis 60 Wurf (beide je 334, 1:1) gut mithalten konnte. Kuna, der einen Durchgang pausieren konnte, steigerte sich noch einmal auf hervorragende 182 und holte den Vorsprung heraus, den Schneider trotz 2:2-Ausgleichs nicht mehr kompensieren konnte. Alina Dollheimer scheiterte an den eigenen Nerven und der eigenen Konstanz. Mit 124 auf der 2. Bahn konnte sie Brigitte Strelec nicht mehr unter Druck setzen und unterlag schließlich mit enttäuschenden 541 Kegeln klar mit 1:3. Florian Fritzmann schließlich wird sich seine Partie gegen Igor Kovacic lange noch durch den Kopf gehen lassen, denn in die Vollen war er dem serbischen Teamweltmeister leicht überlegen, holte sich in allen vier Sätzen eine vorzügliche Ausgangsposition für das Räumen. Im ersten Satz prpofitierte er mit dem Glück des Tüchtigen von einem unerwarten Fehler Kovacics der eine "schöne" Sechs nicht verwerten konnte. Die beiden folgenden Abräumer endeten hingegen beim Bamberger in einem wilden Chaos. Keinen einzigen Neuner konnte er einstreuen und biss sich mehrfach in schwierigen Bildern durch schwache Anspiele fest. Offene Fünfen und Duchschüsse auf Kegel 1, 5, 9 brachten den ordentlich agierenden Serben in der Mitte derart in Vorhand, dass selbst das glänzende letzte Vollespiel von 113:102 kaum Hoffnungen auf mehr nährten, und als Fritzmann im 20. Wurf eine offene Fünf anspielte, war die letzte Chance für einen "Phönix aus der Asche" vorbei und auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung dahin. Den Auftakt machten am Freitag die U23-Akteure. Der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016 in Novigrad, Daniel Barth vom ESV Lok Rudolstadt ging als Erster auf die Bahn und schied nach nur 597 Kegel mit 1:3 gegen den Serben Bojan Klicaric aus. Einzelmeisterin Christina Klein vom SKC Bavaria Karlstadt feierte ihre Premiere in der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowenin Masa Miklavec und musste eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Bitter, weil sie mit 563 Kegel fünf Kegel mehr als ihre Kontrahentin erzielte. Zeitgleich mit ihr war schließlich auch Dejan Lotina von den Sportfreunden Friedrichshafen auf der Bahn, der die WM 2018 wegen der Abiturprüfungen nicht wahrnehmen konnte. Lotina überspielte zwar die 600er-Marke, war aber beim 1:3 gegen den Slowaken Marcel Ivancik, der 634 Kegel erzielte klar unterlegen.

Livestream-Kanal aus Prerov auf Youtube

U23-Nationaltrainer Oliver Scholler resümierte: "Die Jungen haben normal gespielt, abr eine 600 reicht auf dem Level nicht. Natürlich ist de Enttäuschung erstmal groß und es wird noch Einiges zu tun sein bis zur WM 2020. Deshalb gilt es jetzt, den Einzeltpokal gut zu refkletieren und dann entsprehcned die Vorbereitung zu gestalten." Er verwies auch darauf, dass beide Jungen in ihren Vereinen in der 2. Liga am Start sind und führte fort: "Wenn man den Vergleich zu den anderen U23-Spielern nimmt, die spielen fast alle in ihrem Land in der 1. Bundesliga oder sogar Champions League. Da fehlt uns über das Jahr gesehen, schon etwas die Wettkampfhärte, die man hier braucht, um vorne dabei zu sein."
Im Halbfinale stehen neben dem Barth-Bezwinger Bojan Klicaric (618/651), Marek Stefancik (SVK, 634/622) und Matthias Zsatschkowitsch (AUT, 617/638) mit demSlowenen Ziga Pozar (582/600) nur ein Akteuer, der bislang auch von etwas Losglück profitierte. Der Tscheche Jan Bina, der in der 1. Runde mit 678 Kegeln brillierte unterlag in der 2. Runde in einem herausragenden Match Klicaric mit 1:3 (616:651). Wolfgang Lutz meinte zu seinem Schützling Christina Klein: "Sie hat sich für ihren ersten internationalen Einsatz gut verkauft. Schade waren die ersten 60 Wurf. Den dritten Satz hat sie etwas unglücklich verloren und damit auch das Duell. Die starken 170 kamen dann leider zu spät."

Am Samstag folgen die Frauen und Männer. Am Samstag werden alle Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen. Am Donnerstagabend war der Einzelweltpokal feierlich eröffnet worden.

Dank der guten Finalplatzierungen von 2015 und 2017 erhielt Deutschland zwei zusätzliche Startplätze. 2017 unterlag Daniel Schmid bei den Herren dem serbischen Ausnahmekönner Vilmos Zavarko im Finale nur knapp, Sebastian Rüger wurde in der U23 männlich Dritter. 2015 konnten Fabian Lutz und Saskia Barth (beide U23) zuletzt Siege für die deutschen Farben in diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, erringen.

Debütanten und Medaillensammler
Wie Chistina Klein debütiert auch der Bamberger Männer-Einzelmeister von Ludwigshafen 2018, Florian Fritzmann, in schwarz-rot-gold. Bereits mit WM-Medaillen geschmückt gehen Team-Weltmeisterin Alina Dollheimer, der Team-Vizeweltmeister von 2015 und WM-Dritter 2017, Thomas Schneider und der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016, Daniel Barth, der 2017 auch U18-Vizeweltmeister in der Kombination und mit dem Team 2018 war, an den Start. Dejan Lotina verpasste die U18-WM 2018 in Cluj wegen seiner Abiturprüfungen. Der Zerbster Schneider war übrigens 2009 beim Einzelweltpokal in Rijeka schon dabei und holte überraschend Silber.

Die deutschen Starter:
Alina Dollheimer (Damen, Victoria Bamberg), Christina Klein (U23, weiblich, Bavaria Karlstadt), Florian Fritzmann (Herren, Victoria Bamberg), Thomas Schneider (Herren, Rot-Weiß Zerbst), Dejan Lotina (U23 männlich, SF Friedrichshafen) und Daniel Barth (U23 männlich, ESV Lok Rudolstadt).

Deutsche Platzierungen der letzten Jahre
2017 in Straubing (7 Starter)

Silber: Daniel Schmid (Herren); Bronze. Sebastian Rüger (U23 männlich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Steffi Tränkler (Damen), Anna Müller, Saskia Barth (beide U23 weiblich), Andreas Bayer (U23 männlich)
2015 in Hirschau (6 Starter)
Gold: Fabian Lutz (U23 männlich), Saskia Barth (U23 weiblich); Bronze: Christina Neundörfer (U23 weiblich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Saskia Seitz (Damen), Mathias Weber (Herren)
2013 in Zalaegerszeg (4 Starter)
Bronze: Franca Dormann (Damen), Nicole Binder (U23 weiblich); Viertelfinale: Michael Straub (Herren), Marvin Bischler (U23 männlich)
2011 in Tallinn - kein deutschen Starter
2009 in Rijeka (5 Starter)
Silber: Thomas Schneider (Herren); Viertelfinale: Diana Seberkste (Damen); 1. Runde: Daniela Kicker (Damen), Saskia Seitz (U23 weiblich), Fabian Seitz (U23 männlich). Tschechischer Verband auf Facebook
Webseite Ausrichter TJ Spartak Prerov

Einzelweltpokal in Prerov – 2. Tag: Dreimal Viertelfinale, aber keine Medaille

9. Februar 2019 - 18:27
Beim Einzelweltpokal am Wochenende in Prerov gingen die deutschen Vertreter leer aus. Licht und Schatten wechselten sich ab, wobei der Nachwuchs mehr offene Fragen hinterließ. Insgesamt konnten die Damen und Herren sich über dreimal Viertelfinale freuen, als es aber um die Wurst ging, mussten alle drei die an diesem Tag höhere Klasse der Kontrahenten neidlos anerkennen. Das U23-Trio war am Freitag komplett bereits in der 1. Runde ausgeschieden.

Blog vom Einzelweltpokal

Am Samstag starteten die deutschen Aktiven gut in den Wettbewerb. Alina Dollheimer hielt die Österreicherin Nicole Plamenig mit 3:1 nieder und gefiel mit guten 615 Kegeln. Florian Fritzmann konnte sich in einerm "Bundesligaduell" gegen Philip Vsetacka mit 3:1 durchsetzen und meisterte bei insgesamt 635 Kegeln auch eine schwierige Situation zu Beginn des viertes Satzes, als der für Zerbst spielende Österreicher ihm bis auf einen Kegel auf den Pelz rückte souverän. Thomas Schneider schließlich wurde gegen den Esten Kristjan Tamlak seiner Favoritenrolle gerecht und sendete mit 652 Kegeln auch ein Zeichen an die Konkurrenz aus. Im Viertelfinale allerdings waren alle drei vor dem letzten Satz mit jeweils 1:2 und mehr als 20 Kegeln zu sehr in Rückstand geraten, um noch einen Finalplatz für den Samstag zu ergattern. Thomas Schneider hatte keine Verschaufpause und traf auf einen glänzend aufgelegten Erik Kuna, mit dem er aber bis 60 Wurf (beide je 334, 1:1) gut mithalten konnte. Kuna, der einen Durchgang pausieren konnte, steigerte sich noch einmal auf hervorragende 182 und holte den Vorsprung heraus, den Schneider trotz 2:2-Ausgleichs nicht mehr kompensieren konnte. Alina Dollheimer scheiterte an den eigenen Nerven und der eigenen Konstanz. Mit 124 auf der 2. Bahn konnte sie Brigitte Strelec nicht mehr unter Druck setzen und unterlag schließlich mit enttäuschenden 541 Kegeln klar mit 1:3. Florian Fritzmann schließlich wird sich seine Partie gegen Igor Kovacic lange noch durch den Kopf gehen lassen, denn in die Vollen war er dem serbischen Teamweltmeister leicht überlegen, holte sich in allen vier Sätzen eine vorzügliche Ausgangsposition für das Räumen. Im ersten Satz prpofitierte er mit dem Glück des Tüchtigen von einem unerwarten Fehler Kovacics der eine "schöne" Sechs nicht verwerten konnte. Die beiden folgenden Abräumer endeten hingegen beim Bamberger in einem wilden Chaos. Keinen einzigen Neuner konnte er einstreuen und biss sich mehrfach in schwierigen Bildern durch schwache Anspiele fest. Offene Fünfen und Duchschüsse auf Kegel 1, 4, 9 brachten den ordentlich agierenden Serben in der Mitte derart in Vorhand, dass selbst das glänzende letzte Vollespiel von 113:102 kaum Hoffnungen auf mehr nährten, und als Fritzmann im 20. Wurf eine offene Fünf anspielte, war die letzte Chance für einen "Phönix aus der Asche" vorbei und auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung dahin. Den Auftakt machten am Freitag die U23-Akteure. Der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016 in Novigrad, Daniel Barth vom ESV Lok Rudolstadt ging als Erster auf die Bahn und schied nach nur 597 Kegel mit 1:3 gegen den Serben Bojan Klicaric aus. Einzelmeisterin Christina Klein vom SKC Bavaria Karlstadt feierte ihre Premiere in der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowenin Masa Miklavec und musste eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Bitter, weil sie mit 563 Kegel fünf Kegel mehr als ihre Kontrahentin erzielte. Zeitgleich mit ihr war schließlich auch Dejan Lotina von den Sportfreunden Friedrichshafen auf der Bahn, der die WM 2018 wegen der Abiturprüfungen nicht wahrnehmen konnte. Lotina überspielte zwar die 600er-Marke, war aber beim 1:3 gegen den Slowaken Marcel Ivancik, der 634 Kegel erzielte klar unterlegen.

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U23-Nationaltrainer Oliver Scholler resümierte: "Die Jungen haben normal gespielt, abr eine 600 reicht auf dem Level nicht. Natürlich ist de Enttäuschung erstmal groß und es wird noch Einiges zu tun sein bis zur WM 2020. Deshalb gilt es jetzt, den Einzeltpokal gut zu refkletieren und dann entsprehcned die Vorbereitung zu gestalten." Er verwies auch darauf, dass beide Jungen in ihren Vereinen in der 2. Liga am Start sind und führte fort: "Wenn man den Vergleich zu den anderen U23-Spielern nimmt, die spielen fast alle in ihrem Land in der 1. Bundesliga oder sogar Champions League. Da fehlt uns über das Jahr gesehen, schon etwas die Wettkampfhärte, die man hier braucht, um vorne dabei zu sein."
Im Halbfinale stehen neben dem Barth-Bezwinger Bojan Klicaric (618/651), Marek Stefancik (SVK, 634/622) und Matthias Zsatschkowitsch (AUT, 617/638) mit demSlowenen Ziga Pozar (582/600) nur ein Akteuer, der bislang auch von etwas Losglück profitierte. Der Tscheche Jan Bina, der in der 1. Runde mit 678 Kegeln brillierte unterlag in der 2. Runde in einem herausragenden Match Klicaric mit 1:3 (616:651). Wolfgang Lutz meinte zu seinem Schützling Christina Klein: "Sie hat sich für ihren ersten internationalen Einsatz gut verkauft. Schade waren die ersten 60 Wurf. Den dritten Satz hat sie etwas unglücklich verloren und damit auch das Duell. Die starken 170 kamen dann leider zu spät."

Am Samstag folgen die Frauen und Männer. Am Samstag werden alle Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen. Am Donnerstagabend war der Einzelweltpokal feierlich eröffnet worden.

Dank der guten Finalplatzierungen von 2015 und 2017 erhielt Deutschland zwei zusätzliche Startplätze. 2017 unterlag Daniel Schmid bei den Herren dem serbischen Ausnahmekönner Vilmos Zavarko im Finale nur knapp, Sebastian Rüger wurde in der U23 männlich Dritter. 2015 konnten Fabian Lutz und Saskia Barth (beide U23) zuletzt Siege für die deutschen Farben in diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, erringen.

Debütanten und Medaillensammler
Wie Chistina Klein debütiert auch der Bamberger Männer-Einzelmeister von Ludwigshafen 2018, Florian Fritzmann, in schwarz-rot-gold. Bereits mit WM-Medaillen geschmückt gehen Team-Weltmeisterin Alina Dollheimer, der Team-Vizeweltmeister von 2015 und WM-Dritter 2017, Thomas Schneider und der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016, Daniel Barth, der 2017 auch U18-Vizeweltmeister in der Kombination und mit dem Team 2018 war, an den Start. Dejan Lotina verpasste die U18-WM 2018 in Cluj wegen seiner Abiturprüfungen. Der Zerbster Schneider war übrigens 2009 beim Einzelweltpokal in Rijeka schon dabei und holte überraschend Silber.

Die deutschen Starter:
Alina Dollheimer (Damen, Victoria Bamberg), Christina Klein (U23, weiblich, Bavaria Karlstadt), Florian Fritzmann (Herren, Victoria Bamberg), Thomas Schneider (Herren, Rot-Weiß Zerbst), Dejan Lotina (U23 männlich, SF Friedrichshafen) und Daniel Barth (U23 männlich, ESV Lok Rudolstadt).

Deutsche Platzierungen der letzten Jahre
2017 in Straubing (7 Starter)

Silber: Daniel Schmid (Herren); Bronze. Sebastian Rüger (U23 männlich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Steffi Tränkler (Damen), Anna Müller, Saskia Barth (beide U23 weiblich), Andreas Bayer (U23 männlich)
2015 in Hirschau (6 Starter)
Gold: Fabian Lutz (U23 männlich), Saskia Barth (U23 weiblich); Bronze: Christina Neundörfer (U23 weiblich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Saskia Seitz (Damen), Mathias Weber (Herren)
2013 in Zalaegerszeg (4 Starter)
Bronze: Franca Dormann (Damen), Nicole Binder (U23 weiblich); Viertelfinale: Michael Straub (Herren), Marvin Bischler (U23 männlich)
2011 in Tallinn - kein deutschen Starter
2009 in Rijeka (5 Starter)
Silber: Thomas Schneider (Herren); Viertelfinale: Diana Seberkste (Damen); 1. Runde: Daniela Kicker (Damen), Saskia Seitz (U23 weiblich), Fabian Seitz (U23 männlich). Tschechischer Verband auf Facebook
Webseite Ausrichter TJ Spartak Prerov

Einzelweltpokal in Prerov – 1. Tag: Frühes Aus für den Nachwuchs

8. Februar 2019 - 19:41
Beim Einzelweltpokal am Wochenende in Prerov gehen am Samstag Alina Dollheimer sowie Florian Fritzmann und Thomas Schneider an den Start. Die U23-Akteure sind am Freitag alle drei in der 1. Runde ausgeschieden.

News vom Einzelweltpokal

Den Auftakt machten am Freitag die U23-Akteure. Der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016 in Novigrad, Daniel Barth vom ESV Lok Rudolstadt ging als Erster auf die Bahn und schied nach nur 597 Kegel mit 1:3 gegen den Serben Bojan Klicaric aus. Einzelmeisterin Christina Klein vom SKC Bavaria Karlstadt feierte ihre Premiere in der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowenin Masa Miklavec und musste eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Bitter, weil sie mit 563 Kegel fünf Kegel mehr als ihre Kontrahentin erzielte. Zeitgleich mit ihr war schließlich auch Dejan Lotina von den Sportfreunden Friedrichshafen auf der Bahn, der die WM 2018 wegen der Abiturprüfungen nicht wahrnehmen konnte. Lotina überspielte zwar die 600er-Marke, war aber beim 1:3 gegen den Slowaken Marcel Ivancik, der 634 Kegel erzielte klar unterlegen.

Livestream-Kanal aus Prerov auf Youtube

U23-Nationaltrainer Oliver Scholler resümierte: "Die Jungen haben normal gespielt, abr eine 600 reicht auf dem Level nicht. Natürlich ist de Enttäuschung erstmal groß und es wird noch Einiges zu tun sein bis zur WM 2020. Deshalb gilt es jetzt, den Einzeltpokal gut zu refkletieren und dann entsprehcned die Vorbereitung zu gestalten." Er verwies auch darauf, dass beide Jungen in ihren Vereinen in der 2. Liga am Start sind und führte fort: "Wenn man den Vergleich zu den anderen U23-Spielern nimmt, die spielen fast alle in ihrem Land in der 1. Bundesliga oder sogar Champions League. Da fehlt uns über das Jahr gesehen, schon etwas die Wettkampfhärte, die man hier braucht, um vorne dabei zu sein."
Im Halbfinale stehen neben dem Barth-Bezwinger Bojan Klicaric (618/651), Marek Stefancik (SVK, 634/622) und Matthias Zsatschkowitsch (AUT, 617/638) mit demSlowenen Ziga Pozar (582/600) nur ein Akteuer, der bislang auch von etwas Losglück profitierte. Der Tscheche Jan Bina, der in der 1. Runde mit 678 Kegeln brillierte unterlag in der 2. Runde in einem herausragenden Match Klicaric mit 1:3 (616:651).

Am Samstag folgen die Frauen und Männer. Am Samstag werden alle Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen. Am Donnerstagabend war der Einzelweltpokal feierlich eröffnet worden.

Dank der guten Finalplatzierungen von 2015 und 2017 erhielt Deutschland zwei zusätzliche Startplätze. 2017 unterlag Daniel Schmid bei den Herren dem serbischen Ausnahmekönner Vilmos Zavarko im Finale nur knapp, Sebastian Rüger wurde in der U23 männlich Dritter. 2015 konnten Fabian Lutz und Saskia Barth (beide U23) zuletzt Siege für die deutschen Farben in diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, erringen.

Debütanten und Medaillensammler
Wie Chistina Klein debütiert auch der Bamberger Männer-Einzelmeister von Ludwigshafen 2018, Florian Fritzmann, in schwarz-rot-gold. Bereits mit WM-Medaillen geschmückt gehen Team-Weltmeisterin Alina Dollheimer, der Team-Vizeweltmeister von 2015 und WM-Dritter 2017, Thomas Schneider und der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016, Daniel Barth, der 2017 auch U18-Vizeweltmeister in der Kombination und mit dem Team 2018 war, an den Start. Dejan Lotina verpasste die U18-WM 2018 in Cluj wegen seiner Abiturprüfungen. Der Zerbster Schneider war übrigens 2009 beim Einzelweltpokal in Rijeka schon dabei und holte überraschend Silber.

Die deutschen Starter:
Alina Dollheimer (Damen, Victoria Bamberg), Christina Klein (U23, weiblich, Bavaria Karlstadt), Florian Fritzmann (Herren, Victoria Bamberg), Thomas Schneider (Herren, Rot-Weiß Zerbst), Dejan Lotina (U23 männlich, SF Friedrichshafen) und Daniel Barth (U23 männlich, ESV Lok Rudolstadt).

Deutsche Platzierungen der letzten Jahre
2017 in Straubing (7 Starter)

Silber: Daniel Schmid (Herren); Bronze. Sebastian Rüger (U23 männlich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Steffi Tränkler (Damen), Anna Müller, Saskia Barth (beide U23 weiblich), Andreas Bayer (U23 männlich)
2015 in Hirschau (6 Starter)
Gold: Fabian Lutz (U23 männlich), Saskia Barth (U23 weiblich); Bronze: Christina Neundörfer (U23 weiblich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Saskia Seitz (Damen), Mathias Weber (Herren)
2013 in Zalaegerszeg (4 Starter)
Bronze: Franca Dormann (Damen), Nicole Binder (U23 weiblich); Viertelfinale: Michael Straub (Herren), Marvin Bischler (U23 männlich)
2011 in Tallinn - kein deutschen Starter
2009 in Rijeka (5 Starter)
Silber: Thomas Schneider (Herren); Viertelfinale: Diana Seberkste (Damen); 1. Runde: Daniela Kicker (Damen), Saskia Seitz (U23 weiblich), Fabian Seitz (U23 männlich). Tschechischer Verband auf Facebook
Webseite Ausrichter TJ Spartak Prerov

Einzelweltpokal in Prerov – Update: Daniel Barth als Erster am Start

7. Februar 2019 - 22:26
Beim Einzelweltpokal am Wochenende in Prerov gehen insgesamt sechs deutsche Athleten an den Start.

News vom Einzelweltpokal

Den Auftakt machen dabei am Freitag die U23-Akteure. Der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016 in Novigrad, Daniel Barth vom ESV Lok Rudolstadt muss als Erster bereits um 11.20 Uhr auf die Bahn und trifft auf Bojan Klicaric aus Serbien. Einzelmeisterin Christina Klein vom SKC Bavaria Karlstadt folgt um 12.30 Uhr bei ihrer Premiere in der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowenin Masa Miklavec. Zeitgleich mit ihr ist schließlich auch Dejan Lotina von den Sportfreunden Friedrichshafen auf der Bahn, der die WM 2018 wegen der Abiturprüfungen nicht wahrnehmen konnte.

Am Donnerstagabend war der Einzelweltpokal feierlich eröffnet worden.

Livestream-Kanal aus Prerov auf Youtube

Am Freitag finden neben der 1. Runde auch die Viertelfinals in den U23-Altersklassen statt, am Samstag folgen die Frauen und Männer. Am Samstag werden alle Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen.

Dank der guten Finalplatzierungen von 2015 und 2017 erhielt Deutschland zwei zusätzliche Startplätze. 2017 unterlag Daniel Schmid bei den Herren dem serbischen Ausnahmekönner Vilmos Zavarko im Finale nur knapp, Sebastian Rüger wurde in der U23 männlich Dritter. 2015 konnten Fabian Lutz und Saskia Barth (beide U23) zuletzt Siege für die deutschen Farben in diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, erringen.

Debütanten und Medaillensammler
Wie Chistina Klein debütiert auch der Bamberger Männer-Einzelmeister von Ludwigshafen 2018, Florian Fritzmann, in schwarz-rot-gold. Bereits mit WM-Medaillen geschmückt gehen Team-Weltmeisterin Alina Dollheimer, der Team-Vizeweltmeister von 2015 und WM-Dritter 2017, Thomas Schneider und der U18-Einzelweltpokalsieger von 2016, Daniel Barth, der 2017 auch U18-Vizeweltmeister in der Kombination und mit dem Team 2018 war, an den Start. Dejan Lotina verpasste die U18-WM 2018 in Cluj wegen seiner Abiturprüfungen. Der Zerbster Schneider war übrigens 2009 beim Einzelweltpokal in Rijeka schon dabei und holte überraschend Silber.

Die deutschen Starter:
Alina Dollheimer (Damen, Victoria Bamberg), Christina Klein (U23, weiblich, Bavaria Karlstadt), Florian Fritzmann (Herren, Victoria Bamberg), Thomas Schneider (Herren, Rot-Weiß Zerbst), Dejan Lotina (U23 männlich, SF Friedrichshafen) und Daniel Barth (U23 männlich, ESV Lok Rudolstadt).

Deutsche Platzierungen der letzten Jahre
2017 in Straubing (7 Starter)

Silber: Daniel Schmid (Herren); Bronze. Sebastian Rüger (U23 männlich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Steffi Tränkler (Damen), Anna Müller, Saskia Barth (beide U23 weiblich), Andreas Bayer (U23 männlich)
2015 in Hirschau (6 Starter)
Gold: Fabian Lutz (U23 männlich), Saskia Barth (U23 weiblich); Bronze: Christina Neundörfer (U23 weiblich); Viertelfinale: Corinna Kastner (Damen); 1. Runde: Saskia Seitz (Damen), Mathias Weber (Herren)
2013 in Zalaegerszeg (4 Starter)
Bronze: Franca Dormann (Damen), Nicole Binder (U23 weiblich); Viertelfinale: Michael Straub (Herren), Marvin Bischler (U23 männlich)
2011 in Tallinn - kein deutschen Starter
2009 in Rijeka (5 Starter)
Silber: Thomas Schneider (Herren); Viertelfinale: Diana Seberkste (Damen); 1. Runde: Daniela Kicker (Damen), Saskia Seitz (U23 weiblich), Fabian Seitz (U23 männlich). Tschechischer Verband auf Facebook
Webseite Ausrichter TJ Spartak Prerov

Trauer um DKB-Ehrenmitglied Peter Lüpke

28. Januar 2019 - 18:39
Der Deutsche Kegler- und Bowlingbund trauert um das Ehrenmitglied Peter Lüpke, der bereits am 18. November 2018 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Peter Lüpke war über 30 Jahre im Hauptamt sowie im Ehrenamt für den deutschen Kegel- und Bowlingsport aktiv.

Nach seinem Eintritt 1960 in den DKV (Keglerverband der ehemaligen DDR) erhielt er bereits 1984 die Ehrennadel in Gold. Als Mitarbeiter im Generalsekretariat war er ein Wegbereiter für die Vereinigung des DKV mit dem DKB am 08.12.1990. Als Assistent der DKB-Verbandsführung war er ab 1991 im Hauptamt für die Belange und die Festigung gemeinsamer Interessen der Fachverbände in den neuen und den alten Bundesländern unter dem Dach des DKB verantwortlich.

Als aktiver Sportler bahnte sich an, dass sein Aufgabenbereich um sportliche Belange erweitert wurde und Peter Lüpke von 1996 bis zu seinem Ruhestand 2004 als DKB-Sportdirektor in der Bundesgeschäftsstelle tätig war.

Seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vizepräsident in seinem Heimatverein SV Kleeblatt Berlin weitete er mit seiner Wahl 2004 zum DKB-Vizepräsidenten aus. In dieser Funktion pflegte er auch weiterhin regelmäßig den Kontakt zu seiner ehemaligen „Arbeitsstätte“, der DKBBundesgeschäftsstelle, und war im ständigen Austausch mit den Kolleginnen zur sportlichen Verwaltung.

Vier Wahlperioden stellte er sich zur Wahl für das DKB-Amt und wurde bis 2016 wiedergewählt. Für seine Verdienste wurde er auf Vorschlag des Präsidiums von den DKB-Mitgliedern auf der Bundesversammlung 2016 zum DKB-Ehrenmitglied ernannt.

Peter Lüpke wird national und international durch seine über 40-jährigen Tätigkeit für unseren Kegel- und Bowlingsport bei vielen Funktionären, Mitarbeiterinnen der Bundesgeschäftsstelle und auch vielen Sportlern- und Sportlerinnen stets in guter Erinnerung bleiben.

Für das Präsidium des Deutschen Kegler- und Bowlingbundes e.V.

Uwe Oldenburg
Präsident des DKB

Thomas Schneider und Daniel Barth vervollständigen deutsches Aufgebot beim Einzelweltpokal in Prerov (CZE)

24. Januar 2019 - 12:58
Beim Einzelweltpokal der Damen, Herren und U23 im tschechischen Prerov vom 7.-10. Februar 2019 hat Deutschland zwei zusätzliche Startplätze erhalten. Neben den deutschen Einzelmeister*n Alina Dollheimer (Damen, Victoria Bamberg), Christina Klein (U23, weiblich, Bavaria Karlstadt), Florian Fritzmann (Herren, Victoria Bamberg) und Dejan Lotina (U23 männlich, SF Friedrichshafen) gehen auch Thomas Schneider (Rot-Weiß Zerbst) und Daniel Barth (U23 männlich, ESV Lok Rudolstadt) an den Start. Weitere aktuelle Informationen zur Nationalmannschaft
Kader 2019
Kadermaßnahmen der Nationalmannschaft

Staffeltage 2019 am 20./21 Juli in Erfurt und Öhringen

24. Januar 2019 - 12:13
Die Staffeltage 2019 finden in Erfurt am 20. Juli 2019 (13 Uhr) und in Öhringen am 21. Juli 2019 (11 Uhr) statt. Auf dem Plan steht dabei auch die Wahl eines Bundesligasprechers, nachdem Juliane Englmeier nicht mehr zur Verfügung steht.
In den Terminplan 2019/20 eingearbeitet wurde auch die B-Trainerfortbildung in Bad Blankenburg (19.-21. Juli 2019).

Zu den Terminplänen

Sina Beißer, Lukas Funk und Günther Doleschel gewählt

18. Januar 2019 - 11:55
Die amtierende Einzel-Weltmeisterin, der aktuelle U18-Einzelweltpokalsieger und der langjährige Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft erwartet am 8. März 2019 eine ganz besondere Ehrung. Das DKBC-Trio wird auf der DKB-Gala des Bowling- und Kegelsports im Holiday Inn in Berlin-Schönefeld als Spielerin, als Spieler beziehungsweise als Trainer des Jahres 2018 im DKBC geehrt. Das Präsidium des DKBC gratuliert Sina Beißer, Lukas Funk und Günther Doleschel zu ihrer Wahl und wünscht ihnen einen unvergesslichen und erlebnisreichen Tag gemeinsam mit den Sportler*n und Trainer*n der anderen Disziplinverbände im DKB. Sportlerin des Jahres: Sina Beißer (SKC Victoria Bamberg) Sina Beißer ist das Nonplusultra im aktuellen Frauenkegeln und wurde im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach 2014 Einzel-Weltmeisterin. Sie gewann mit ihrem Klubteam alles, was es national und international zu gewinnen gab: Meisterschaft, Champions League, DKBC-Pokal und den Weltpokal. Mit 689 Kegeln hielt die Team-Weltmeisterin von 2009 und 2017 bis kurz vor Jahresschluss – und insgesamt fünf Jahre lang – den deutschen Rekord. Sportler des Jahres: Lukas Funk (ESV Aulendorf/SF Friedrichshafen) Lukas Funk, schon 2017 U18-Vizeweltmeister im Sprint, gewann 2018 in Cluj den U18-Einzelweltpokal und sorgte sechs Tage darauf auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften als U18-Einzelmeister mit deutschen Rekorden von 649 und 1274 Kegeln für das absolute Highlight. Im Sommer des vergangenen Jahres wechselte er noch 17-jährig zum SF Friedrichshafen und avancierte dort trotz seiner Jugend sofort zu einem Führungsspieler mit einer Bestleistung von 667 Kegeln.

Trainer des Jahres: Günther Doleschel Günther Doleschel war schon von 1999 bis 2008 beim DKBC als Nationaltrainer Junioren bzw. Männer tätig und ist seit 2012 Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft. Zwischenzeitlich war er lange Jahre Trainer in Zerbst und ist dort auch noch als Betreuer dabei. Bei seinem Heimatverein TSV Westhausen, wo er 1989 seine Trainerlaufbahn mit der TSV-Jugend begann, ist er seit 2018 als Sportwart tätig.

WNBA-Bahnabnehmerlehrgang im März 2019 in Poing

17. Januar 2019 - 12:04
Ein WNBA – Bahnabnehmerlehrgang für die Sektion Classic findet vom 15.-17.03.2019 in Poing statt. Lehrgangsleiter ist Milan Baricevic, als Organisator fungiert Erwin Zimmermann.
Die Anmeldungen sind bitte per E-Mail bis 15.02.2019 an Milan Baricevic MAIL zu richten. Bitte dabei angeben: Name, Vorname, Anschrift, E-Mail, Telefonnummer
Die Lehrgangsgebühr beträgt 150,00€

Weitere Hinweise zum Lehrgang (pdf)

Informationsschreiben der NBC zur Vorbereitung der Saison 2019/20

16. Januar 2019 - 13:33
In der internationalen Sportordnung (ISO) gibt es die Punkte 4.4. Technisches Equipment und 4.5. Qualifikationswettbewerbe. Auf diese Punkte werde ich als NBC-Sportdirektor in Zukunft mehr Wert legen, als es in der Vergangenheit der Fall war. Dies ist auch der Grund, warum ich Sie so früh wie möglich mit diesem Informationsschreiben über die Zukünftigen Anforderung informieren möchte.

Für die Saison 2019/20 wird die NBC darauf achten, dass alle Kegelbahnen, auf denen Spiele/Wettbewerbe die der Qualifikation zu internationalen Wettbewerben dienen stattfinden, eine internationale Bahnabnahme besitzen und die technischen Einrichtungen den technischen Bestimmungen der WNBA, die durch die Sektion NBC kontrolliert werden, entsprechen.

Für die internationale Bahnabnahme sind ausschließlich WNBA-geprüfte Bahnabnehmer zuständig. Ein Nachweis der Bahnabnahme wird im NBC-Sekretariat geführt.

Was bedeutet dies nun für Ihren Verband?

Alle Spiele der höchsten nationalen Liga dürfen ausschließlich auf international zugelassenen Bahnen gespielt werden. Im Falle, dass ein nationaler Pokalwettbewerb ausgetragen wird, ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Bahn, auf der das Finale stattfindet, ebenfalls eine internationale Bahnabnahme besitzt.

Im Punkt 4.4. a der ISO wird darauf verwiesen, dass die Bahnen den technischen Bestimmungen der WNBA entsprechen müssen. Diese technischen Bestimmungen finden Sie auf der Homepage der NBC unter der Rubrik Organisation / Ordnungen. Sollte eine Bahnanlage nicht diesen Bestimmungen entsprechen, so darf auf dieser Anlage kein Spiel ausgetragen werden, welches zur internationalen Qualifikation dient (Meisterschaft/ Pokal).

Weiter möchte ich Sie auf die Konsequenzen hinweisen, die eintreten können, sollte eine Zuwiderhandlung erfolgen. Im Falle einer solchen, kann kein Team aus ihrem Verband an den internationalen Clubwettbewerben der Folgesaison teilnehmen.

Markus Habermeyer
NBC Sportdirektor

Qualifikationsturniere für die Ü60-EM in Erfurt und Poing

9. Januar 2019 - 11:31
Erstmals werden 2019 in Rokycany Europameisterschaften Ü60 (im Anschluss an die Team-WM) ausgetragen. Die deutschen Qualifikationsturniere dafür finden für die Herren in Erfurt (29.-31. März 2018, Riethsporthalle) und für die Damen in Poing (23./30. März 2019) statt. Die Teilnahme erfolgt individuell. Mehrfachstarts sind möglich. Die ersten Vier der jeweils sechs Qualifikationsturniere starten bei der EM-Endrunde. Weitere Unterlagen dazu sind auf der NBC-Homepage veröffentlicht. NBC-Homepage Ü60-WM